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Earth Day 2017

Earth Day 2017: Global denken, lokal handeln

Earth Day – Was ist das?

Der Tag der Erde oder auch Earth Day wird seit 1970 jährlich am 22. April begangen. Entstanden war die Idee in den USA, mittlerweile gibt es in etwa 190 Ländern Veranstaltungen zu diesem Tag. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ soll verdeutlicht werden, dass nur eine gesunde Erde eine gesunde Umwelt und damit einen lebenswerten Ort für die Zukunft bieten kann.

Die UNO hat für dieses Jahr zum Earth Day das Thema „Environmental & Climate Literacy“ (etwa: Wissen über Umwelt und Klima) ausgerufen, die deutsche Gruppe earthday.de hat das Jahresthema „Green IT für’s Klima – Unsere Kommunikation wird grüner!“. So finden in Deutschland unter anderem Veranstaltungen in Stuttgart und Frankfurt statt mit Vorträgen zum Thema „Energie sparen und Kosten senken durch effiziente IT-Technologien gegen den Klimawandel“. Denn auch in der Informations- und Kommunikationsindustrie ist der effiziente Einsatz von Energie entscheidend, wenn man bedenkt, dass rund zwei Prozent des deutschen Strombedarfs mittlerweile auf Rechenzentren zurückzuführen sind.

Klimawandel bedroht den Weltfrieden

Im Jahr 2011 hat der UN-Sicherheitsrat einer präsidentiellen Erklärung zugestimmt, die besagt, dass negative Folgen des Klimawandels auf lange Sicht bereits bestehende Bedrohungen des Friedens und der Sicherheit der Welt verschärfen. Laut einer Weltbank-Studie werden 84 Entwicklungsländer vom Klimawandel betroffen sein, wenn der Meeresspiegel wie erwartet um mindestens einen Meter ansteigt. Allein 2010 wurden weltweit 42 Millionen Menschen wegen „plötzlicher Naturkatastrophen“ vertrieben. 90 Prozent dieser Naturkatastrophen waren Wetterkatastrophen wie Überschwemmungen, Stürme oder Dürren.

Energieeinsparungen = CO2-Einsparungen

Der Clear Light GmbH liegt eben dieses Thema des Klimaschutzes nicht nur am Earth Day besonders am Herzen, es ist eine unserer Hauptmotivationen. Indem wir die Idee der intelligenten, gesteuerten LED-Beleuchtungslösungen besonders in der Industrie und Logistik verbreiten, wollen wir zu massiven Energie- und damit CO2-Einsparungen beitragen. Denn das Potenzial ist enorm: Schon die Umrüstung auf ungesteuerte LED bringt Einsparungen von 60%, eine bedarfsgesteuerte, intelligente Lösung erhöht die Einsparungen auf durchschnittlich 85 – 90%! Bei den großen Flächen von Industrie und Logistik sind das eben auch sehr große absolute Zahlen. Hinzu kommt, dass die Lebenszeit der Anlagen erheblich verlängert wird, nämlich auf 30 bis 40 Jahre. Auch dies ist ein wichtiger Nachhaltigkeitsaspekt.

Global denken, lokal handeln

So ist der Earth Day eine tolle Sache, die einmal im Jahr einen besonderen Fokus auf das Thema Umweltschutz legt. Aber natürlich sollte jeder Tag ein Tag der Erde sein. Gerade das Motto „Global denken, lokal handeln“ kann jeder Einzelne zum Anlass nehmen, sein eigenes Handeln zu überdenken und darüber nachzudenken, wie man selbst zum Klimaschutz beitragen kann.

Was sind Ihre Gedanken zum Klimawandel? Welche Ideen zur Bekämpfung des Klimawandels halten Sie für sinnvoll, mit welchen Ideen können auch einzelne ihren Beitrag leisten? Gerne informieren wir Sie auch darüber, wie Sie mit intelligentem LED-Licht Energie und CO2 sparen können. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge in den Kommentaren!

 

 

Die Nachhaltigkeit von LED-Produkten unter die Lupe genommen

Sprechen wir von Nachhaltigkeit, Umwelt, CO2-Ausstoß und Klimazielen, sprechen wir im Umkehrschluss bei der Betrachtung von LED-Beleuchtungssystemen von einer drastischen Verringerung der Stromkosten.

Wie können Stromkosten reduziert werden? Der Strom muss entweder gar nicht oder minimal genutzt werden. Zum Ausführen von Arbeiten in Industrie- oder Logistikbereichen bedarf es aber der Sichtbarkeit des Arbeitsplatzes und der Arbeitsvorgänge. An eine Abschaltung von Licht ist also nicht zu denken.

Wir müssen das Licht daher nachhaltig und effizient gestalten. Geht es um die Nachhaltigkeit von Produkten, werden in erster Linie folgende Merkmale betrachtet:

  • Effizienz 
  • Lebensdauer 
  • gefährliche Inhaltsstoffe

Die Effizienz von Lichtquellen wird in Lumen pro Watt (lm/W) angegeben. Für die Umwelt bedeutet eine hohe Effizienz, dass von der bereitgestellten elektrischen Energie ein Großteil in Lichtenergie umgewandelt wird. Je besser das Verhältnis von Lumen zu Watt, desto effizienter ist die Lichtquelle. Dadurch wird der CO2-Ausstoß der für die Beleuchtungsanlage nötigen Stromerzeugung gesenkt. Der Verbraucher kann seine Stromkosten reduzieren.

Die Lebensdauer eines Produkts wirkt sich auf vielerlei Gebiete aus. Es sind die verlängerten Intervalle zum Leuchtmitteltausch, der verringerten Wartungskosten der Anlage, die damit verbundenen geringeren Kosten sowie weniger Abfall oder längerer Entsorgungsintervalle.

Gefährliche Inhaltsstoffe: Leuchtstofflampen und ihre kompakten Vertreter beinhalten Quecksilber. Quecksilber ist ein gefährlicher Stoff, der allgemein in elektrischen und elektronischen Geräten verboten ist. Im begrenztem Umfang ist das Material allerdings in Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstofflampen zugelassen, weil es derzeit technisch nicht möglich ist, quecksilberfreie Kompakt- oder Leuchtstofflampen herzustellen. Das enthaltene Quecksilber kann erst einmal nicht aus den Lampen entweichen, es sei denn die Lampe geht zu Bruch oder wird in den Restmüll geworfen. Viele Verbraucher wissen allerdings bereits, dass solche Lampen auf dem Wertstoffhof abgegeben und recycelt werden müssen. Führende Hersteller von Lampen haben 2005 die Firma Lightcycle gegründet, ein Rücknahmesystem für LED- und Gasentladungslampen. Weitere Informationen dazu finden sie unter www.lightcycle.de und www.lichtzeichen.de.

Nachhaltigkeit: Lebenszyklus eines LED-Produkts

Die Nachhaltigkeit von Produkten kann auch über eine sogenannte Lebenszyklusbetrachtung abgebildet werden. Dabei werden alle wirtschaftlichen Aspekte, die zu einem CO2-Verbrauch führen, aufsummiert. Addiert werden die CO2-Emissionen des Verbrauchs an Materialien, der Herstellung des Produkts an sich, des Vertriebs, der Betriebsdauern bis hin zur endgültigen Entsorgung oder zum Recycling.

Die Lebenszyklusanalyse betrachtet die ökologischen Aspekte sowie die potenziellen Umweltauswirkungen eines Produkts über die gesamte Lebensdauer hinweg. Dabei wurde in Untersuchungen festgestellt, dass der Primärenergiebedarf (der Bedarf für Material und Herstellung eines Produkts) eines Leuchtmittels mit weniger als 1,5 % verschwindend gering ausfällt und eine untergeordnete Rolle spielt.

Im Gegensatz dazu wird die Nutzungsphase oder Betriebszeit mit 98 % bis 99 % für die nahezu komplette CO2-Emission und annähernd den gesamten Energiebedarf eines Produkts über die Lebenszeit verantwortlich gemacht. Die höhere Effizienz eines Produkts spiegelt sich im Umkehrschluss bereits in einer positiveren Lebenszyklusbetrachtung wieder.

Neben den primären Nachhaltigkeitsmerkmalen kommen je nach Produkt und Anwendung auch folgende Punkte zum Tragen:

  • Wiederverwertbarkeit
  • Dimmbarkeit
  • Verpackung
  • Nachrüstbarkeit

Die Betrachtung der Wiederverwertbarkeit eines Produkts oder von Produktkomponenten ist wichtig, weil es einen steigenden Mangel an natürlichen Ressourcen gibt. Die Herstellung der Produkte sollte so gestaltet sein, dass sie leicht recyclebar sind.

Die Möglichkeit zum Dimmen wirkt sich direkt auf die Nachhaltigkeit aus. Der Energieverbrauch der Lichtquelle wird bei Bedarf oder Nichtpräsenz von Nutzern gesenkt. Die Kosten reduzieren sich gleichermaßen wie die CO2-Emissionen der Beleuchtungsanlage.

Die Verpackung der Produkte sollte aus wiederverwertbarer Pappe oder Papier bestehen.

Viele Endverbraucher tauschen ihre bestehenden Systeme nicht aus, sondern setzen auf einen Eins-zu-eins-Ersatz der bestehenden Lampen. Selbst wenn energieeffizientere Lösungen, wie zum Beispiel durch eine neue Leuchte, verfügbar sind und in die Anwendung passen sollten. Neue Produkte müssen diesen Gedanken aufgreifen und die eigene Nachrüstbarkeit im Produktentstehungsprozess aufgreifen.

Viele Merkmale greifen ineinander und sind nicht losgelöst voneinander zu betrachten

Die wichtigsten Kennzahlen sind die, die zu einer direkten und schnellen Reduzierung der Stromkosten und der CO2-Emissionen führen, wie Effizienz des Leuchtmittels und Dimmbarkeit. Wir kennen die am Markt erhältlichen Produkte, ihre Herstellungsprozesse, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Wir wägen genau ab und beraten sie umfassend über die Möglichkeiten in ihrer Anwendung.

Wie ist Ihre Meinung zu LED-Beleuchtungssystemen? Haben Sie bereits Erfahrungen damit sammeln können? Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung über das Kommentarfeld.